Nennenswerte biographische Daten von Reinhard Lakomy

1946 Am 19.01.1946 in Magdeburg geboren
1960 Bis 1960 Grundschule, danach erweiterte Oberschule „Otto von Guericke“, 1964 Abitur.
Vom 4. Lebensjahr an Klavierunterricht, ab 1961 Klavier und Tonsatz bei Dieter Nathow an der „Georg Philip Telemann - Musikschule“ in Magdeburg
1965 - 1966 Studium an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden, Fach Klavier
1966 Wechsel nach Berlin, privates Kompositionsstudium bei verschiedenen Lehrern
1966 Pianist bei Klaus Lenz
1967 Mitbegründer des „Günther Fischer Quartetts"
1968 1968 - Herbst bis Frühjahr 1971 Wehrdienst, danach noch bis 1973 Pianist bei Fischer
1972 Lakomy tritt mit „Es war doch nicht das erste Mal“ als Sänger in Erscheinung, der Titel wird ein Riesenerfolg
1973 Produktion der ersten LP mit Lakomy als Sänger, Pianist, Komponist u. Arrangeur.
Es folgten in den nächsten 3 Jahren 3 weitere LP´s. In dieser Zeit verstärkte Hinwendung zum Genre Filmmusik
1977 der letzte öffentliche Auftritt Lakomy´s als Sänger, um sich der Film - u. Bühnenmusik intensiver widmen zu können
1977 Heirat mit der Tänzerin Monika Ehrhardt
1978 Erste Kinder - LP „Geschichtenlieder mit Paule Platsch“, Texte: Monika Ehrhardt
1978 erste Kinderrevue für den Friedrichstadtpalast, Buch: Monika Ehrhardt
1979 zweite Kinderrevue für den Friedrichstadtpalast, Buch: M. Ehrhardt, erste Versuche mit experimenteller elektronischer Musik
1980 dritte Kinderrevue für den Friedrichstadtpalast u. zweite LP für Kinder
„Der Traumzauberbaum“; Kinder - Theaterstück „Das Zauberliedchen“;
Verleihung des Kunstpreises der FDJ
1981 erste LP mit elektronischer Musik „Das geheime Leben“; öffentliche Konzerte mit elektronischer Musik; Verleihung des Kunstpreises der DDR
1982 zweite LP Electronics „Der Traum von Asgard“
1983 dritte Kinder - LP „Mimmelitt, das Stadtkaninchen“, Buch: M. Ehrhardt; Verleihung des Kunstpreises des DTSB der DDR
1984 dritte LP Electronics „Zeiten“ in Zusammenarbeit mit Rainer Oleak; zur Eröffnung des neuen Friedrichstadtpalastes die Kinderrevue „Der Wasserkristall“; Uraufführung des Balletts „Dali“ zu den Dresdner Musikfestspielen, Choreographie: Arila Siegert
1985 Kinderrevue für den Friedrichstadtpalast „Der Regenbogen“;
Musiktheater für Kinder „Das Glückswunder“
1986 Kinderrevue für den Friedrichstadtpalst „Die Sonne“, Buch: M. Ehrhardt; Verleihung des Nationalpreises der DDR II. Klasse; Liederbuch „Der Traumzauberbaum“;
Uraufführung des Balletts „Stille“ mit den Solisten des Tanztheaters der
Komischen Oper Berlin, Choreographie: Birgit Scherzer
1987 Vierte Kinder - LP „Schlapps und Schlumbo“, Buch: M. Ehrhardt
1988 Musicalfassung „Der Wasserkristall“ (Buch: M. Ehrhardt) für das Theater Halberstadt; Beteiligung am Kompositionswettbewerb des Festivals für elektro-akkustische Musik in Bourges/Frankreich mit „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ u. Erhalt einer 1. Mention
1989 Fünfte Kinder - LP „Der Wolkenstein“, Buch: M. Ehrhardt; Aufführung des im Vorjahr prämierten Stückes in Bourges
1990 Am 31.03. Wahl zum stellvertr. Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Komponisten; am 29.05. Berufung durch den Vorstand des VDK zum amtierenden Verlagsleiter des Verbandsverlages „Neue Musik“; am 04.10. Uraufführung des Balletts „Dido“ anlässlich der Dresdner Musikfestspiele, Choreogrphie: B. Scherzer
1991 Am 22.02. Uraufführung des Balletts „What a wonderful world/Sterbender Schwan“ am Staatstheater Cottbus, Choreographie: B. Scherzer; am 21.06. Uraufführung der Musicalfassung „Der Regenbogen“ (Buch: M. Ehrhardt) am Theater der Stadt Nordhausen;
CD mit elektronischer Musik „Aer“; CD „Reinhard Lakomy – Die Jahre 1972 – 1976“
1992 Sechste (nun) Kinder - CD „Der Wasserkristall“, Buch: M. Ehrhardt; im März CD „Die 6-Uhr-13-Bahn“, Texte: M. Ehrhardt
1993 Seit Frühjahr wieder Live-Konzerte mit der Sängerin und Schauspielerin Carmen Hatschi;
1994 Viele Live-Konzerte mit Carmen Hatschi
1995 Siebente Kinder - CD „Der Regenbogen“, Buch: M. Ehrhardt
1996 Schirmherr 50 Jahre Unicef in Dresden, dafür Produktion der Maxi-CD „Brücken wie ein Regenbogen“; am 17.12. zwei ausverkaufte Konzerte im Großen Saal des Gewandhauses Leipzig mit jeweils 1900 Besuchern
1997 Am 26.05. bekommt eine 1993 gebaute Schule für Geistigbehinderte den Namen „Reinhard Lakomy Schule“; Achte Kinder - CD „Josefine, die Weihnachtsmaus“ Buch: M. Ehrhardt; im Dezember wieder 2 ausverkaufte Konzerte an einem Tag im Großen Saal des Gewandhauses Leipzig; ebenfalls im Dezember 2 ausverkaufte Konzerte an einem Tag im Kulturpalast Dresden (jeweils 2500 Besucher)
1998 Am 19.09. Uraufführung des Kinder - Musicals „Das blaue Ypsilon“ am Stadttheater Gießen; Jubiläumstournee „20 Jahre Geschichtenlieder“; Konzert-CD „Geschichtenlieder im Traumzauberwald“ mit R. Lakomy u. Carmen Hatschi; im Dezember wieder 2 ausverkaufte Konzerte im Kulturpalast Dresden
1999 Im März Gastspiele mit dem Musical „Das blaue Ypsilon“ an den Theatern in Gießen, Wiesbaden, Marburg und Darmstadt; Neunte Kinder - CD „Das blaue Ypsilon“
2000 Auf der Leipziger Buchmesse erscheint die Autobiographie „Es war doch nicht das letzte Mal“
2001 Am 14.05. Namensgebung der 2. „Reinhard Lakomy Schule“ in Groß-Gaglow, einem Vorort von Cottbus;
Zehnte Kinder-CD „Der Traumzauberbaum 2 - Agga Knack, die wilde Traumlaus“
weitere Informationen siehe auch www.reinahrd-lakomy.de