Gar nicht so weit hinter der Stadt, über die kleine Brücke,
am anderen Ufer des Flüsschens, dort beginnt ein großer, großer Wald.
Und wo der Wald sieben Tage tief ist, leuchtet es
geheimnisvoll
...

Das bin ich ...

Ich bin der Traumzauberbaum

Dort, wo der Wald sieben Tage tief ist, steht der Traumzauberbaum. Tag und Nacht lässt er seine Traumblätter wachsen. Sie schimmern und leuchten in allen Farben. Im Traumzauberbaum wohnen zwei kleine Waldgeister: Waldwuffel mit dem grünen Schwänzchen und das
allerliebste Moosmutzel. Mit einer Stimmgabel geistern sie durch die zauberhafte Geschichtenlieder-Welt der bunten Traumblätter und bringen sie zum Klingen, damit sie zu
den Kindern reisen und sie mit den schönsten Geschichten und Liedern erfreuen.
So verbirgt sich hinter jedem Traumblatt eine andere aufregende Geschichte,
die darauf wartet, erzählt zu werden.

Der Traumzauberbaum fasziniert mit seiner poetischen, einfühlsamen Art und Weise -
im Text wie in der Musik, vom besinnlichen Ton bis hin zum waschechten Rock ’n’ Roll
und wurde damit zur Legende unter den Geschichtenlieder-Produktionen.

Moosmutzel

Olivia Winter füllt diese Rolle aus mit ihrer ganzen naturgegebenen Herzlichkeit. Sie führt die Kinder in den Shows, sie folgen ihr, sie vertrauen ihr. Sie ist als Waldgeistermädchen alterslos, klug ohne jegliche Raffinesse, liebenswert und süß in ihrer Eifersucht auf Agga Knack, die ja immer ihr Wuffelchen anlieben will.  

Waldwuffel

Das ist die Glanzrolle von Susi Wiemer. Sobald sie das Kostüm anhat, ist sie total verwandelt. Sie beherrscht die Komik der Rolle. Waldwuffel ist von reizender Naivität, dabei pfiffig, witzig und fröhlich. Er liebt sein allerliebstes Moosmutzelchen, mag aber auch Agga Knack, die wilde Traumlaus. Hin- und hergerissen in diesem Konflikt stellt er fest: „Ich habe eine Situation“.

Wolkenschlafschaf Miepchen

Dieses niedliche Kuscheltier gehört zu Waldwuffel. „Mein Wolkenschlafschaf Miepchen, das habe ich so liebchen“. Sein Lieblingswort ist “Mäh”. Außerhalb der Geschichtenlieder ist das kleine Wolkenschlafschaf zum Botschafter des Traumzauberbaumes geworden, Kinder schicken Fotos ihrer Erlebnisse und gemeinsamen Reisen mit Miepchen aus aller Welt.

Agga Knack

Barbara Hellmuth schafft es, obwohl Agga Knack ein raffiniertes Biest ist, diese Figur zum Sympathieträger zu machen. Agga Knack ist nicht kriminell in ihrer Handlung, aber kriminellisch. Sie klaut Traumblätter, lügt sich ihre Welt zurecht, aber immer nachvollziehbar, weil sie dazugehören will. Die Kinder verzeihen ihr.